Donnerstag, 25. Dezember 2014

Der Zauber der Zwölften 2014

Nun ist es wieder soweit.
Die allerliebste meiner Jahreszeiten ist gekommen.
Dabei geht es jedoch nicht um Frühling, Sommer, Herbst oder Winter.
Es betrifft die Zeit vom 24.12. bis 06.01. eines jeden Jahres.

 Rauhnächte

Anlässlich dieser besonderen Zeit habe ich für Euch einen alten Beitrag von 2010 ausgegraben und aktualisiert, damit er Euch diese Nächte näher bringt und vielleicht die ein oder andere Gänsehaut verpasst:



Als Rauhnächte oder die Nächte in den Zwölften gelten die Tage vom 24. Dezember bis einschliesslich 06. Januar des neuen Jahres, wobei es hier regionale Abweichungen gibt. Wikipedia bezeichnet diese Nächte sehr treffend als "eine Zeit, die für die Geisteraustreibung oder -beschwörung, den Kontakt mit Tieren oder wahrsagerische Praktiken geeignet sein soll" und schreibt über die Tage bis Silvester:
"In dieser Zeit steht nach altem Volksglauben das Geisterreich offen, und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang. Dämonen können Umzüge veranstalten oder mit der wilden Jagd durch die Lande ziehen. Bis in die jüngere Zeit war in weiten Teilen Europas der Glaube verbreitet, dass sich zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten, zu dieser Zeit in Werwölfe verwandelten und in dieser Gestalt Mensch und Vieh bedrohten..."




Kein Wunder also, dass die Rauhnächte mich ab dem Zeitpunkt faszinierten, als mir mein Onkel das Buch Rauhnachtzauber mitbrachte, welches er in seinem Privatfundus verwahrt hatte. Es ist seit nunmehr ca. 20 Jahren in meinem Besitz, das Buch selber entstammt der ersten Auflage von 1986. Als Tochter ehemaliger Jäger, die schon als kleiner Stumpen bei Nacht und Nebel ungeachtet Wind und Wetters mit in den dunklen Wald auf die Pirsch gehen musste (soviel zur frühkindlichen Prägung), war ich für diese Sammlung europäischer Jagdsagen rund um diese besondere Zeit Feuer und Flamme [aktuelle Anm. - auch wenn ich mich seit Jahren vom Jagdsport selber distanziere].
Gruselig sind sie, grausam und lehrreich.
Auf keinen Fall etwas, was man seinen Kindern vorm schlafen gehen vorlesen sollte.
Später erstand ich dann noch das Werk von Sigrid Früh, die in ihrem Buch Rauhnächte spezifischer auf "Märchen, Brauchtum und Aberglaube" eingeht. Zwischen einigen kurzen Mythen verpackt sie traumhaft alten Glauben, der früher von Generation zu Generation mündlich überliefert wurde, sowohl erfreulich wie auch schauerlich. Wenn man bespielsweise am 24.12. um Mitternacht die Wohnung "hinterführ und nackend" wischt, soll man angeblich den zukünftigen Liebhaber ebenfalls im Adamskostüm unter dem Tisch sitzend erblicken können.
Nicht lachen, Ihr wisst ja nicht, obs nicht doch stimmt - oder habt Ihr an Weihnachten 00:00 Uhr schon mal nackt im Rückwährtsgang die Bude nass poliert?
Habt Ihr überhaupt schon mal nackt gewischt?
Na eben.
Wer das probieren möchte, bitte gerne, würde mich über einen Erfahrungsbericht sehr freuen.

Gruseliger wird es dagegen, wenn man am Heiligen Abend auf "einen Kreuzweg geht", sprich sich um Mitternacht auf eine Kreuzung stellt. Dann erscheint einem Schlag Zwölf der Leibhaftige und fragt nach Deinem Wunsch in Form von Geld oder Saatgut. Ich persönlich hege zwar keinen Wunsch, der es wert wäre, sich deswegen bei Lucifer eines Gefallens schuldig zu machen, aber auf einen Plausch treffen würed ich ihn schon mal ganz gern.
Wer dagegen Harry Potter nachahmen will, der muss sich nach dem Rückgratsplitter eines in der Neujahrsnacht gesottenen Katers umsehen. Hiermit erlasse ich eine offizielle Warnung an alle miauenden Fellträger für diese Nacht - bleibt mal lieber hinterm Ofen.

Ob und wie viel an diesen Sagen und Mythen dran ist, obliegt jeder/m selber zu beurteilen. Vielleicht hat dieser kurze Brauachtumsexkurs in die Zwölften dem/r ein oder anderen Leser/in aber auch Laune auf eine ganz spezielle Weihnachtslektüre gemacht. Und sollte Euch in jenen Tagen während der wilden Jagd Frau Gode erscheinen oder gar einer ihrer Hunde, so seid freundlich und kommt dem nach, was von Euch verlangt wird.

Es wird Euer Schaden ganz sicher nicht sein...

Montag, 22. Dezember 2014

Die laute Kraft der leisen Töne - Das Feedback

Am gestrigen Sonntag erschien mein Gastbeitrag mit obigem Titel auf der Seite von Dr. Mara Stix - Unwiderstehlich leben.
Die Reaktionen hierauf sind bereits jetzt der Hammer.
Mich erreichten seit der Veröffentlichung zahlreiche private Nachrichten, in denen mir - ebenso wie in den Kommentaren unter dem Artikel - Leser mitteilten, wie verstanden sie sich durch den Text fühlten. 
Das hat mich beinah umgehauen.
Vielen Dank Euch für dieses Wahnsinnsfeedback.

Aus eigener Erfahrung, sowohl im literarischen Sektor als auch in anderen Bereichen, möchte ich Euch an dieser Stelle nochmal Mut machen, das Prinzip des "Think outside the box" anzuwenden.
Denkt groß, fühlt groß und glaubt ganz fest an das, was Ihr Euch sehnlichst wünscht.
Wählt dabei Euer eigenes Tempo und vergleicht Euch nicht mit anderen.
Ihr werdet Euren Weg beschreiten, so wie es für Euch passt.


In diesem Sinne klemme ich mich jetzt wieder hinter den Laptop und arbeite weiter an Alines neuestem Abenteuer. Sie steht nämlich seit Anfang letzter Woche ganz ungeduldig hinter mir und stupst mich fortwährend an "Mach schon, ich will wissen, was ich noch erlebe!"

Dann will ich sie mal nicht länger warten lassen.

Montag, 15. Dezember 2014

2014 - Mein Jahresrückblick

Dieses Jahr habe ich mich entschlossen, meinen Rückblick etwas vorzuziehen und statt Worte einfach Bilder und Musik sprechen zu lassen. Es wäre ohnehin zuviel, das alles aufzuschreiben.
Auf dass 2015 ein besseres Jahr für uns alle wird.

video



Samstag, 29. November 2014

Der wahre Wert der Weihnachtsplätzchen

Gerade eben las ich auf einer Internet Kleinanzeigenseite unter der Rubrik "Zu verschenken" eine Anzeige, die mich sehr berührt hat.
Auf den ersten Blick war sie einfach nur goldig. 
Auf den zweiten bedrückend verzweifelt.
Auf den dritten bekam ich etwas Angst.
Und auf den vierten machte sie mich einfach nur traurig.
Ein Mann (57) in meiner Gegend sucht(e) in den Weiten des WWW nach einer netten Dame, die ihm seine Lieblingsplätzchen "Vanillekipferl ,Weihnachtsplätzchen (zum Ausstechen)" [Zitat] backen und sie sich dann gemeinsam mit ihm bei einem Kaffee schmecken lassen würde.
Lassen wir das mal eben kurz wirken.
...
Manchmal hasse ich es, ein hochsensitiver Mensch zu sein.
Manchmal reichen bei mir tatsächlich schon Fotos oder eben die Zeilen zwischen den Zeilen aus, dass ich förmlich sehen und spüren kann, was sich dahinter verbirgt.
Mein Gefühl sagt mir, dass dieser Mann vor ca. einem Jahr, vielleicht etwas länger, seine Frau verloren hat.
Jedenfalls war 2013 das erste Weihnachten ohne sie.
Ohne Vanillekipferl.
Ohne die Weihnachtsplätzchen zum ausstechen.
Diese Plätzchen haben ihm immer dieses Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit gegeben. Diese Freude über das Zusammensein mit einem geliebten Menschen in einem behaglichen Heim, während draussen die Kälte das Leben einschlafen lässt.
Ob sie Kinder hatten, das sagt mir mein Bauch leider nicht. Mein Kopf allerdings verneint es.
Er ist allein und sie fehlt ihm.
Es hat lange gedauert, bis er in der Lage war, nach vorne zu blicken.
Jetzt schafft er es und fürchtet sich davor, das Fest der Liebe, den Heiligen Abend, allein verbringen zu müssen.
Wer will das denn auch schon?

Okay, ich.
Zumindest wollte ich letztes Jahr einfach nur meine Ruhe. Es war unbeschreiblich erholsam, am 24.12. einfach nur das tun und lassen zu können, was ich wollte.
Dieses Jahr hingegen würde ich Weihnachten wahnsinnig gern mit meinen Eltern verbringen. Aber das wird nicht klappen. Weshalb, das erfahrt Ihr zu einem anderen Zeitpunkt im Jahresrückblick.
Allein werde ich trotzdem nicht sein, ich habe ja meinen wunderbaren Freund.
Aber andere Personen werden es. 
Das tut mir ehrlich wahnsinnig Leid.

Mir persönlich geht das alljährliche Weihnachtsgesummse eigentlich tierisch auf den Keks.
Doch dieses Jahr hat mir gezeigt, wie schön es ist, die Zeit, die man generell hat, mit denen zu verbringen, die man liebt und die einen selbst lieben. Dass man sich diese Zeit viel besser einteilen und mehr mit den geliebten Menschen verbringen sollte. Wenn sich plötzlich alles ändert, merkt man erst, wie sorglos man mit diesem kostbaren Gut - der Zeit - umgegangen ist.

Bietet an, noch schnell eine Minestrone aufzukochen, wenn der Mama die Ente für 12 Leute misslungen ist und sie fluchend in der Küche steht.
Schmunzelt darüber, wenn der Papa die Nordmantanne nicht in den Christbaumständer montiert bekommt und am Weihnachtsabend geschlagene 3x einen neuen Baum kaufen muss, weil er die ersten zwei bis zur Spitze zersägt hat und den dritten mangels Nerven einfach in einen Eimer betoniert (so geschehen im Hause B. vor über 20 Jahren ;) ).
Und wenn Oma, Opa sowie sämtliche Onkel und Tanten mit all ihren Sprösslingen einfallen, die dann vor lauter Aufregung schreiend durch die Bude rennen und dabei Katze Mimi so erschrecken, dass sie vor Panik in den Christbaum springt, welcher daraufhin scheppern umfällt und nebenbei den so hübsch gedeckten Tisch abräumt... dann nehmt Euch Opas Flachmann und genehmigt Euch einen tiefen Schluck. 
Oder zwei.

Und dann seid dankbar dafür, dass Ihr so viele Menschen um Euch herum habt, die Euch lieben, auch wenn sie Euch manchmal in den Wahnsinn treiben.
Seid dankbar für jedes Plätzchen, das Ihr zusammen mit ihnen essen und vielleicht sogar vorher eigenhändig aus dem selbstgemachten Mürbeteig ausstechen durftet.
Denn den Wert solcher Plätzchen erkennt man meist erst, wenn keiner mehr da ist, der sie zusammen mit einem backt.

Ich glaub, ich hol dann mal jetzt die Ausstechförmchen...



Freitag, 21. November 2014

Tired bird



Tired bird has gone to sleep.
Its wings are heavy, but to weep
Is not the time
Nor’ll ever be.
One day
The bird
- again -
Is free.

(... fragt mich jetzt bitte nicht, ob das grammatikalisch alles so richtig ist, es fiel mir eben spontan einfach so ein ^^ )

Donnerstag, 20. November 2014

Der Lovelybooks Leserpreis 2014 - Jetzt wirds ernst!

Das gibts doch gar nicht!

Ihr Lieben seid die Wucht in Tüten!

VERRATEN - DIE LINIE DER EWIGEN 
wurde von Euch bei Lovelybooks
 in der Kategorie "Bestes Ebook Only" 
unter die  35 besten Bücher nominiert.


Jetzt heisst es - dranbleiben!
Bis zum 27.11.2014 läuft die Abstimmung auf Lovelybooks 
- den Link findet Ihr HIER - 
um Aline, Daron und ihren Freunden einen Platz auf dem Siegertreppchen zu bescheren.

Allein, dass es die beiden so weit nach vorn geschafft haben ist der pure Wahnsinn.

Ein riesiges Dankeschön von mir an Euch auf diesem Weg und nun wünsch ich Euch viel Spaß beim abstimmen.

Sollte es VERRATEN tatsächlich unter die besten drei Bücher schaffen,
wird es hier eine schöne  
ÜBERRASCHUNG 
für Euch geben.

Dienstag, 18. November 2014

Das Rascheln der Rosen

Die letzte Woche war eine sehr traurige für uns.
Gleich zwei unserer geliebten Flauschis machten sich auf die Reise über die Regenbogenbrücke.
Während Paulinchen, unser Champagne Banded Mädchen, im Alter von fast zwei Jahren (ein schönes Alter für Mittelhamster) von Samstag auf Sonntag friedlich einschlief - sowas wünsche ich mir für mich auch mal -, hatten wir mit unserer jungen Goldhamsterdame Lilly Pfötchen einen so furchtbaren Kampf ums Leben direkt in unseren Händen, dass zwei Nächte hintereinander die Tierrettung München bei uns ins Haus düste. Und meinen Geldbeutel pro Einsatz um knapp 100 Flocken erleichterte (bei meinen Kleinen schaue ich aber nicht aufs Geld, wir sind sehr froh, dass es hier so eine tolle Einrichtung gibt).
Da manche unserer Hamster dazu neigen, zu schnarchen oder auch zu "sprechen", dachte ich mir anfangs nichts dabei, als es im Rahmen einer Nachtwache aus dem Quarantänekörbchen quietschte und maunzte... aber als dieses Maunzen in ein immer leidvolleres Schreien überging, war klar, dass Lilly es trotz Rundumversorgung dieses Mal nicht schaffen würde. Ihre kleine Lunge war offenbar gefüllt mit Flüssigkeit. Ihr nasser, geschwächter Körper lag in unseren Händen, das Mäulchen von unseren Fingern geöffnet, damit das Wasser abtropfen konnte, während wir auf die erlösende Injektion durch Dr. Horvárth warteten. An dieser Stelle noch einmal DANKE für die schnelle Hilfe.
Auch wenn Paulinchen ihrer Nachbarin nur wenige Tage später vollkommen friedlich auf die andere Seite folgte, so kam ich - die Tierbesitzer werden es verstehen - aus dem Weinen nicht mehr raus. Man vermisst sie ja schon ganz schrecklich.
Relativ früh ging ich deswegen mit verquollenem Gesicht ins Bett, um Ruhe zwischen den seidig weichen Laken zu finden. Direkt über meinem Kopfkissen hatte ich genau an diesem Tag drei Stoffrosen festgesteckt, welche mir Aljoscha auf dem Oktoberfest geschossen hatte. Während ich mit geschlossenen Augen auf den Schlaf wartete, vernahm ich plötzlich ein Rascheln über mir. Erst ganz leise, dann immer lauter werdend. Verdutzt öffnete ich die Augen und blickte über mich, hinauf zu den Rosen. Tatsächlich bewegten sich die Stoffblätter an zwei der Rosenstiele. Nicht zufällig, so als würde ein Luftzug durchs Zimmer streifen oder eine vorbeifahrende Bahn den Boden erschüttern. Nein, es sah aus, als würde etwas über die Blätter klettern. 
Mein erster Gedanke "Eine Spinne! Ein Käfer! Lieber schnell aufstehen, bevor es dir aufs Gesicht klatscht!" Also fuhr ich umgehend hoch.
Aber da war kein Käfer.
Keine Spinne.
Da war überhaupt nichts.
Noch einmal wackelte eines der Blätter, fast schien es so, als würde es mir zuwinken.
Danach verharrten die Rosen wieder in vollkommener Stille.

Man kann jetzt davon halten, was man will. Wer mich und meinen Blog kennt, der weiss, dass solcherlei Begebenheiten im Hause B. dann und wann vorkommen, und trotzdem ich das gewohnt sein sollte, so überraschen sie mich doch jedes Mal aufs Neue. Manchmal erleben es sogar auch die Personen, die zufällig gerade anwesend sind. Die Reaktionen könnt Ihr Euch sicher vorstellen.

Ich persönlich habe für mich die Entscheidung gefällt, zu glauben, dass sich in diesem Moment zwei kleine, liebe Seelen auf ihre Weise von mir verabschiedet haben. Dass sie mir zeigen wollten, dass ich nicht traurig sein soll und sie in der Zeit bei uns, auch wenn sie teilweise viel zu kurz war, vollkommen glücklich waren.

Manchmal ist Glauben eine wirklich wunderbare Sache.

Freitag, 7. November 2014

Der Lovelybooks Leserpreis

Ihr Lieben,

wurde aktuell zum diesjährigen
Lovelybooks Leserpreis 
in den Kategorien

"Fantasy"
"Bestes Ebook Only"

"Bestes Buchcover"

nominiert...


Vielen Dank, mir fliegen vor Freude die Fledermäuse aus... der Gruft!

Wenn Ihr mich bei der Wahl unterstützen wollt, folgt einfach diesem 
und stimmt ab, damit VERRATEN ganz weit vorn landet.
Allein die Nominierung ist einfach toll!

Happy voting und ein schönes Wochenende Euch!



Mittwoch, 29. Oktober 2014

Brennend Bestie ohne Herz 2014

Heute habe ich für Euch was aus meinem verstaubten Kreativfundus ausgegraben, passend zu Halloween. 
Es ist mein ganz persönlicher Klassiker, den ich im Rahmen einer Gedichteverlosung vor vier Jahren verfasst hatte.
Ich hoffe, er gefällt Euch - fröhliches Gruseln!


BRENNEND BESTIE OHNE HERZ


Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
im Dunkel teuflischer Geduld.

Drum seid wachsam, wenn der letzte
Tag des Gilbhardts sich verneigt
in von der Finsternis benetzte
Ruhe, die auf ewig schweigt.
 

Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
im Dunkel teuflischer Geduld.

Drum seid wachsam, wenn der letzte
Tag des Gilbhardts sich verneigt
in von der Finsternis benetzte
Ruhe, die auf ewig schweigt.
- See more at: http://www.gedanken-sind-frei.de/gedichte/lesen/gruselige-gedichte/brennend-bestie-ohne-herz-779/#sthash.ngFyUYzN.dpuf
Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
im Dunkel teuflischer Geduld.

Drum seid wachsam, wenn der letzte
Tag des Gilbhardts sich verneigt
in von der Finsternis benetzte
Ruhe, die auf ewig schweigt.
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Niemand konnte je erkennen,
welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
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welch Schicksal ihm ward auferlegt.
Auf Reisig ließen sie ihn brennen,
von seinen Schreien tief bewegt.

Doch Asche wars nicht, was er wurde,
denn SIE hörte sein Wehgeschrei,
SIE war es, die sah das Absurde,
die Folter dabei einerlei.

Nur eines wars, was SIE begehrte,
der Seele rein wie Wasser klar,
was er so lange IHR verwehrte
bis der Schmerz unfassbar war.

SIE nahm ihm, was sein Hauch des Lebens,
ein Kuss in Feuers lodernd Glut.
Fast kraftlos sank er, IHR ergebens,
zusammen, bar gleich jedem Mut.

Des nächtens war SIE ihm erschienen
und quälte ihn mit süßem Hohn,
dass sein Gelübde zu bedienen
als ehrfürchtiger Gottessohn

Ihm nahezu unmöglich war.
Doch kämpfte er mit aller Macht,
und wehrte sich unmenschlich gar.
Leider blieb ganz unbedacht,

Dass der dunklen Seite Warten
gewährt war bis zur Ewigkeit,
und statt des Himmels schöner Garten
Verdammnis stand für ihn bereit.

Als seine Brüder sah'n die Folter,
der wirren Flüche übersatt
gleichwie dem nächtlichen Gepolter,
des Mönches Augen trüb und matt,

Da wussten sie, sie mussten handeln
um ihres Bruders Seelenpein
in Erlösung umzuwandeln
im Glanz von brennend heißem Schein.

Und während Flammen ihn umgaben,
die Haut zerfressend, voller Kraft,
die Augen tief im Schädel lagen,
zerkocht, der Anblick grauenhaft,

Da beugte SIE sich über ihn,
genießend seiner Wunden Schmerz,
und nahm sich schließlich, was Beginn
der brennend Bestie ohne Herz.

Seither ohne Seele siechend,
verkohlt bis zur Unkenntlichkeit,
da Beine fehlen, nur noch kriechend,
ist einmal im Jahr seine Zeit,

In der er's wagt, sich uns zu zeigen,
in der er sucht, was ihm gestohlen,
was einst wie allen war sein Eigen,
doch handelt er, wie SIE befohlen.

Denn als Diener sucht er Herzen
voller Reinheit, ohne Schuld,
deren Licht leuchtet wie Kerzen
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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Halloween Gewinnspiel

Bald ist es wieder soweit - meine liebste Nacht des Jahres steht bevor.


Glitter Photos



Da es sicher sehr vielen von Euch ähnlich geht und die gruseligsten Stunden des Jahres darauf warten, gebührend gefeiert zu werden, möchte ich Euch eine Freude machen:

Für Euer Halloween-Outfit
(oder auch sonst zum tragen ❤ )
gibt es ab heute dieses hammerschöne Collier von  

(Facebook)

zu gewinnen:

(Dawanda)


Was Ihr tun müsst, um der kleinen Fledermaus ein neues Zuhause zu geben?

Nichts leichter als das!

Einfach bis
zum 25.10.2014 
den Blogpost
auf Facebook liken 
und/oder einen Kommentar darunter schreiben,
was Euch an Halloween am Besten gefällt.

Das Los entscheidet am 26.10.2014 (ohne Gewähr), damit das Collier noch rechtzeitig zu Halloween bei Euch ins Haus und um den Hals flattert.


❤ Ich freue mich auf Eure Teilnahme
und
wünsche Euch ganz viel Glück beim Gewinnspiel ❤


Montag, 13. Oktober 2014

Dämonisches Wiedersehen

Da war er also wieder. Hat sich ja laaaange nicht blicken lassen, zugegeben. Fast war ich schon dabei, mir ein wenig Sorgen zu machen. War unnötig. Gestern Nacht hat er wieder volles Rohr zugeschlagen und mich wissen lassen, dass ich mich nicht zu früh freuen solle. Auch eine Pause, egal wie lange, ist eben nur das - eine Pause. Ich stand in meinem alten Badezimmer und wollte mich gerade fertig machen, um eine Freundin zusammen mit meinem Vater vom Zug abzuholen, als er mir von hinten in die Haare fasst und mich an ihnen mit grober Wucht zu Boden zerrte, dabei seine unbändige Wut auf mich spuckte, dass ich laut schreiend aufwachte. Instinktiv rollte ich sofort auf die andere Bettseite, um bei meinem Freund Schutz zu suchen. Der jedoch - selbst eine Bombe könnte direkt neben ihm hochgehen, er würde es einfach verschlafen - quittierte mir meine hilfesuchende Klammerattacke im Tiefschlaf instinktiv mit dem, was "Mann" ebenso macht, wenn er schlafen will. Genau. Ellenbogen ins Gesicht. Die Ärzte würden singen "Mitten in die Fresse rein." Ein Wunder, dass die Nase nicht gebrochen ist. Wenigstens lenkte mich der Schmerz von meiner Angst ab und sorgte dafür, dass ich bald mit anderen Gedanken wieder weiter schlafen konnte.
Ich hatte fast vergessen, wie es ist, mit einem Anhängsel zu leben. Wie bedrohlich intensiv sich plötzlich diese anderweltliche Gegenwart voll schlechter Energie über einem erhebt und man dadurch nahezu an dem furchtbaren Gefühl erstickt, im nächsten Moment habe das letzte Stündlein geschlagen.
Er hat gestern wieder ein Gastspiel gegeben. Kurz, aber wirksam.
Gegen das Vergessen.
Und gegen die trügerische Sicherheit.
Man soll den Tag eben nie vor dem Abend loben.
Oder in dem Fall vor der Nacht.

Sonntag, 12. Oktober 2014

What a wonderful day at the book fair 2014

Gestern war es soweit - der Wecker riss mich gnadelos um 04:30 Uhr aus den Federn, damit Frau B. um 06:58 im ICE nach Frankfurt düsen konnte. Schick gestyled mit Blazer und Pfennigabsätzen, mit denen ich im Laufe des Tages mehrfach zur Belustigung der Umstehenden in irgendwelchen Ritzen stecken bleiben sollte , fuhr ich gen Buchmesse. 

Blick auf die Außenanlage der Buchmesse

Das bisher einzige Mal, dass ich die Messe bisher besucht hatte, war 2010. Damals war mein Buch AUSERWÄHLT gerade ein gutes halbes Jahr alt und noch als Hobby per Self Publishing erhältlich (wer erinnert sich noch ?). Ziel war in dem Jahr weniger die Eigenpromotion als meine mehr oder weniger vorhandenen Qualitäten als Vampirschauspielerin für Carol Grayson (die jedoch sehr zufrieden mit meiner Leistung war *hust* gelle?).
Oh, da haben wir gleich ein wunderbares Stichwort - Eigenpromotion. Im Laufe des gestrigen Tages stellte ich fest, dass hier eine gute Portion Nachholbedarf bei mir besteht. Meine Schüchternheit schien plötzlich ins Unermessliche zu wachsen Dabei bin ich das doch gar nicht! Die wunderbare Elena von Zeilenzauber, mit der ich das Vergnügen hatte, den Nachmittag auf der Messe umherzustreifen und viel zu lachen, griff mir jedoch in dem Punkt tatkräftig unter die Arme, motivierte mich und verteilte meine Autogrammkarten so schnell unter den Anwesenden, dass man eine Zeitlupe gebraucht hätte, um diesen Vorgang tatsächlich mit bloßem Augen wahrzunehmen
Wie  der geneigte Leser weiss, habe ich nämlich - ist ja kein Geheimnis - ein Problem bei großen Menschenansammlungen. Schon nicht mehr so schlimm, dass ich schreiend davonlaufen möchte, aber hier und da machte sich gestern beim "Durch-die-Gänge-gepresst-werden" und "In-der-Menge-stehen" die ein oder andere Angstschweissperle samt aufkommender Schnappatmung breit. Doch wer sich seinen Dämonen nicht stellt, kann auch nie lernen, mit ihnen zu spielen. Also Augen zu und durch. Die Belohnung dafür war umso schöner.

Es war mir eine riesengroße Freude, so viele neue Leute kennenzulernen, Kollegen/innen, Blogger/innen und Fans. Wenn man nicht nur Autogramme gibt, sondern plötzlich neben der Rolltreppe angesprochen wird "Du kommst mir irgendwie bekannt vor", dann weiss man, dass man irgendwas richtig gemacht hat.
Und schon habe ich mir selbst das nächste Gedanken-Post-It geliefert. Wie Ihr meinen Autorenportraits entnehmen könnt, hatte ich eine Zeit lang pinke Haare. Leider hat das ewige blondieren und tönen meine langen Zotteln so mitgenommen, dass sie irgendwann total kaputt waren und der Schere zum Opfer fallen mussten. Die Farbe aber, ja die war grandios, das stimmt. Nun laufe ich mit einem stellenweise sonnengebleichten Aschköterblond herum, um die Haare wieder gesunden zu lassen. Gestern fiel mir allerdings auf, dass sich genau diese pinken Haare offenbar als eine Art Wiedererkennungswert, ja eventuell sogar Markenzeichen etabliert zu haben scheinen. Nicht selten antwortete ich auf Fragen wie obige mit der Gegenfrage "Vielleicht mit pinken Haare?" und erhielt im Anschluss die entsprechende Bestätigung. Ja, hier werde ich mich wohl mal mit der Friseurin meines Vertrauens zusammensetzen und eine Lösung finden müssen. Weil... gefallen haben sie mir ja schon, die Pinkies.
Was meint IHR ???
Neben kurzen Sichtungen von Größen wie Horst Lichter, Andrea Sawatzki und sogar Norbert Blüm hatte ich dann auch das Vergnügen, die supersympathische Martina Gercke persönlich kennenzulernen und mich kurz fachsimpelnd mit ihr über das gemeinsame Los der Schriftstellerei in seinen zahlreichen Facetten auszutauschen. Es war wirklich witzig, wie man das Lovelybooks Bloggertreffen schon von Weitem ausmachen konnte, da sich weit über 100 Blogger/innen, Leser/innen und Autoren/innen fröhlich schnatternd auf vergleichsweise wenigen Quadratmetern tummelten. Das war eine ganz, ganz tolle Idee und bot die Möglichkeit, neben interessierten Leseratten und Bücherwürmern (zu denen ich mich natürlich auch zähle) auch Kollegen/innen neu zu entdecken. Beweise gefällig? Bitte sehr:

❤ Kleine Auswahl ❤
Von Herzen sage ich DANKE an alle, die gestern mit dabei waren und den Tag zu etwas so Besonderem gemacht haben. Finde es gerade richtig schade, heute nicht noch einmal dabei zu sein. Wobei... mein Geldbeutel wird es mir danken. Es gab so viele tolle Bücher und Kalender (oh Kalender, was hätte ich mich arm kaufen können - ein Hai-Kalender, ein Eichhörnchen-Familienplaner usw.), stundenlang hätte ich, wenn der Andrang nicht gewesen wäre, in den jeweiligen Standecken verweilen, schmökern und Fotos bewundern können.
Eins jedoch, ja da gab es bei mir kein Halten mehr, und ich "muigte" mit so lauter Freude vor mich hin, dass Elena die verdutzten Umstehenden aufklären musste, dass nicht nur knapp bekleidete Männer uns Frauen so derart in Entzücken versetzen können:
"Die Meerschweinchen-Weihnacht" des Fischer Verlags ist meine persönliche Entdeckung der Buchmesse 2014. Zugegeben, es ist jetzt nicht besonders anspruchsvoll - aber süß, süß, süüüüüüüüüß! Noch jetzt daheim auf dem Sofa kann ich mich über dieses Büchlein rundum beömmeln
 
Und dabei fällt mir gerade ein, dass ich meinen eigenen Muigern ja noch eine Kuschelhöhle in Tannenbaumform schenken wollte...

Bis zur nächsten Buchmesse wünsche ich uns allen weiterhin frohes Schaffen, Schreiben, Lesen und Rezensieren



Samstag, 4. Oktober 2014

Meet And Greet Frankfurter Buchmesse 2014

Ihr Lieben,
manchmal sind die spontansten Dinge die Besten.
Nicht neu, diese Erkenntnis, aber immer wieder überraschend gut :)

Am Samstag, den 11.10.2014 werde ich mich von ca. 12 Uhr bis 17 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse aufhalten und bin schon supergespannt, was für tolle Schmöker dort ausgestellt sind. Zudem findet von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr ein Leser- und Bloggertreff von Lovelybooks statt, bei dem ich ebenso vorbeischauen werde.
Solltet Ihr an dem Tag auch auf der Messe sein, würde ich mich riesig freuen, Euch einmal persönlich kennenzulernen.
 
Wünsche Euch noch ein schönes (vorfreudiges) Wochenende!

Mittwoch, 17. September 2014

Weg vom Fenster

Wie Ihr sicherlich gemerkt habt, ist es trotz der Neuerscheinung von VERRATEN in den letzten Monaten etwas ruhiger auf diesem Blog gewesen, obwohl ich wieder kräftig schreiben wollte.
Es kommt immer so, wie man es am wenigsten erwartet. Das, was bei mir los war - allzu sehr möchte ich verständlicherweise nicht ins Detail gehen - war im wahrsten Sinne eine nervenaufreibende Zeit, Tortur, Qual... ach da gibt es jede Menge Worte, aber genau genommen trifft es keins von denen richtig. Denn es traf es nicht mich selbst, sondern die Menschen in meinem engsten Umfeld, und doch ist man genauso mit "drin". Man leidet, weint, kämpft... manchmal triumphiert man und manchmal kann man auch nur zusehen, wie das Schicksal seinen Lauf nimmt...

Erst letzte Woche kamen wir aus einem dringend benötigten Urlaub wieder, der zwar bis zuletzt wegen jener Geschehnisse auf der Kippe stand, den ich selber aber dringend gebraucht habe, um meinen völlig leeren Akku wieder einigermaßen aufzuladen.
Einfach nur Sonne, mein geliebtes Meer und mein Tauchsport. 
Nur in 20 Metern Tiefe, da finde ich meinen wahren Frieden:




...
 
Kaum aber kommt man nach Hause und muss wieder ran ans Werk, da prasselt der Streß von allen Seiten auf einen hernieder, man rödelt sich die Finger wund vom vielen Tippen, und eigentlich ist alle Erholung nach einem Tag schon wieder wie weggeblasen.

Und genau das ist grundverkehrt.

Denn in dem Moment, als mir der neue Streß schon wieder an die Substanz zu gehen drohte, da meldete sich ein Gedanke, indem er mir sachte, aber beharrlich auf meine Schulter tippte.
Freundlich und gleichzeitig mit Nachdruck flüsterte er mir ins Ohr:
"Wenn du heute erfahren würdest, dass du nur noch sechs Monate zu leben hättest, wie wäre dann jetzt wohl dein Blick auf das, was da auf dem Tisch liegt? Würdest du dann etwa sagen 'Verdammt, ich hatte noch so viel vor im Leben und dafür so wenig Zeit, aber wenigstens habe ich brav meine Arbeit erledigt'?"
Sogleich flog sein Freund, die Vorstellung, zielgerichtet und erbarmungslos wie Superman auf Rettungmission mitten in mein Gesicht, und zeigte mir die Menschen, die wirklich damit konfrontiert werden, nicht mehr viel Zeit zu haben. Ließ mich erahnen, wie sich das Leben für sie auf einmal ändert, wie es noch kostbarer wird als ohnehin schon, und wie die Dinge, von denen wir durch tägliches Drüberärgern nach und nach ein Magengeschwür züchten, plötzlich geradezu lächerlich unwichtig werden.
Zu guter Letzt lud man dann noch die Erinnerung mit ein zur Party, und ich war wieder mitten "drin" im Geschehen.
Saß wieder auf dem Stuhl in der Ecke des kahlen Untersuchungsraums, während die betroffene Person die schlimme Wahrheit erfuhr.
War wieder diejenige, die die Nerven behielt, während das Gegenüber sie in Millisekunden verlor.
Fühlte wieder, wie alles in mir auseinandergerissen wurde, als nahezu zeitgleich noch jemand anderes unters Messer musste und ich mir zum ersten mal wirklich wünschte, ich sei ein Oktopus und könnte mit meinen vielen Armen alles zusammenhalten.

Und dann erinnerte ich mich wieder an die Freude, als eine Nachricht Erlösung brachte und daraufhin ein Pakt geschlossen wurde, von dem ich mir für die betreffende Person nichts mehr wünsche, als dass sie dessen Erfüllung noch erleben wird.

Eene meene muh... und weg bist Du.
Gerade nur ein kleines Wehwehchen und plötzlich bist Du (scheinbar) weg vom Fenster.

Denjenigen, die das erlebt haben und erleben, wünsche ich von Herzen, dass sie die Kraft und den Mut behalten, weiterzumachen. 
Denjenigen, die so etwas noch nicht erlebt haben, egal ob selber betroffen oder als Angehöriger, denen wünsche ich, dass sie erkennen, wie kostbar das ist, was wir haben, und es zu allem anderen in die richtige Relation setzen.

Und uns allen wünsche ich, dass wir noch lange an unseren Fenstern stehen.

Sonntag, 17. August 2014

Werschweinchen-Alarm!

Die Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich jeglicher nicht artgerechter Haltung von Tieren absolut ablehnend gegenüber stehe. Zumal genug Notfellchen aus schlechten Verhältnissen in meiner Bude endlich ein wunderschönes Gnadenplätzchen erhalten haben.

Aber... als ich DAS sah... also auch wenn ich das nie kaufen geschweige denn meinen Mädels umschnallen würde... aber das ist einfach zu niedlich!




Die Dame hinter dem Shop bietet übrigens auch tolle Sachen für Zweibeiner an, falls Ihr neugierig geworden seid.
Ich bleib jetzt noch ein bisschen vorm Computer sitzen und kreische eine weitere Runde vor Entzücken.


Samstag, 19. Juli 2014

"Verraten" ist endlich da!

Ihr Lieben,

seit gestern nun ist es soweit:
ist ab sofort als E-Premiere für Eure eReader erhältlich *riesigfreu*

Außerdem ist die Leserunde bei Lovelybooks bereits voll in Fahrt. Jeder, der noch teilnehmen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.

Für diejenigen, die Auserwählt noch nicht gelesen haben, bietet Edel:eBooks für kurze Zeit die Möglichkeit, das Buch für nur
EUR 1,99 statt regulär EUR 4,99 zu ergattern.

Na wenn das keine tolle Sache ist
 

Wünsche uns allen viel Freude mit den Büchern und bin sehr gespannt auf die kommende Zeit.

Geniesst das sonnige Wochenende,

Eure Emily

Samstag, 5. Juli 2014

Auserwählt - Die Leserunde

 Edel:eBooks verlost aktuell
20 Bücher von "Auserwählt - Die Linie der Ewigen",
damit wir gemeinsam Alines und Darons Abenteuer erleben und bei ihrem Kampf um ihre große Liebe mitfiebern können.

Seid schnell und meldet Euch
bis 11.07.2014 zur Leserunde bei Lovelybooks an.
Vielleicht gehört Ihr schon bald zu den glücklichen Gewinnern.

Wenn Ihr das Buch bereits gelesen habt, seid Ihr natürlich ebenso herzlich eingeladen, munter mitzudiskutieren.

Ich freu mich narrisch auf Euch.