Samstag, 27. April 2013

Frauen und ihre Haare

Das ist schon ein Thema, was uns alle immer wieder verwundert. Nicht nur die Männer, auch uns Frauen.
Derzeit hab ich den unbändigen Drang, wieder was zu verändern. Nur was?
Letztes Jahr im Mai habe ich mir ratze-putz meine langen Haare abgeschnitten (im Salon), weil für mich in den Längen gefühlt all der Mist der, na sagen wir letzten vier Jahre drin steckte. Manche Frauen weinen ja, wenn so radikal die Mähne fällt, aber ich war nur happy, die eingebildete Schwere endlich los zu sein. Die Frisur, die dann kam, war mehr als wild, denn durch die Kürze hüpften meine Locken wieder wie blöd und dachten gar nicht daran, so zu fallen, wie ich es wollte.


In der rechten Hand die Schere, in der linken der Zopf.

Seitdem habe ich wieder wachsen lassen mit einem kleinen Ausflug ins Ponyland, von dem ich mir aktuell nicht mehr sicher bin, ob der bleibt oder nicht. Farblich habe ich die letzten Monate auf ein helleres Rot von Sante (Henna) gesetzt, da war selbst die Dame im Ponyland begeistert ("Die Farbe ist genau Deins, die musst Du behalten!"). Nur jetzt hab ich sie irgendwie satt. Und meinen Schnitt, der keiner mehr ist. Und überhaupt. Argh.
Kennt Ihr das auch? Man wacht eines Morgens auf und fühlt sich fett, hässlich, eklig und speckig. Ja die Herren, sowas gibts bei uns Frauen, und zwar nicht zu knapp.
Seit Kurzem habe ich einen neuen Job, der mir arbeitstechnisch und teammäßig wahnsinnig viel Spaß macht (heutzutage ja schon fast ein Luxus). Da möchte ich natürlich nicht gleich am Anfang in die Vollen gehen. Andererseits denk ich mir, es kommt aufs Können an, nicht auf die Haarfarbe. Trotzdem sah ich von meinem ersten Hirnpups "Türkis-Grün" zunächst ab. Meine neue Kollegin aber ist genauso ein Farbenfreak wie ich, und hat mittlerweile drei Ladies angesteckt, sich auch mal wieder zum Friseur zu begeben. Schnitt wüsste ich schon, wäre ein Experiment. Aber Haare sind was Tolles, sie wachsen immer wieder nach. Farbe, ja die liebe Farbe... was hab ich die letzten Tage rumgeschaut. Was mich an Rottönen nervt, ist das ewige ausbluten - beim waschen, aufm Kopfkissen und im Regen schaut man aus, als hätte man eine Platzwunde. Mindestens. Aber schön sind sie ja schon. Maaaaaann!
Jetzt hab ich mich entschieden, nächsten Donnerstag "was" machen zu lassen, von dem so richtig genau noch nichts steht. Vorhin bestellte ich mir zudem - gewagt, gewagt - die Intensivtönung Hot Hot Pink von Manic Panic, die mir die Fachfrau nach ner Bleichwäsche draufklatschen soll. Mal sehen, wie es quietscht und ob der Schnitt danach auch noch sein muss oder nur der Stirnvorhang aufgemöbelt wird. Blöderweise hiess es bei Bestellung, die Lieferung käme bis Dienstag, und nach der Bestellung, sie könne sich bis 04.Mai verzögern. Tolle Tour, I'm not amused. Wenn die Farbe bis Dienstag nicht da ist, muss der Termin verschoben werden. Argh! Aber was solls, es kommt, wie es kommt.
Vielleicht liegt das Bedürfnis nach Veränderung auch am Frühling, der endlich naht, von wegen Frühjahrsputz, ausmisten und so. Das alte, verstaubte Haupt muss in neuer Pracht erstrahlen und den Mief der kalten Nächte verbannen. Außerdem gibt es bald etwas zu feiern und da schadet ein wenig optische Aufmöbelung ganz bestimmt nicht.
Man darf also gespannt sein, was Tante Gothi wieder für nen Blödsinn macht. Werde berichten. Wenns schief geht, gibts ja immer noch Beanies.

Freitag, 19. April 2013

Wa-wa-wa-woom!

So beschreibe ich mal das Cover, welches mir soeben für "Auserwählt" ins elektronische Postfach flatterte.
Hab mich sofort verliebt.
In Bälde dürft Ihr es dann auch bewundern. 
Bis zur Veröffentlichung ist es nicht mehr lang.

Mittwoch, 10. April 2013

Jeden Tag eine gute Tat

Nachdem vor wenigen Wochen mein kleiner Herzenshamster Coco aufgrund eines Tumors erlöst werden musste, dauerte es nur kurz, bis wieder ein kleines Knäuel namens Paulinchen hier einziehen dürfte. Die hält uns jetzt mächtig auf Trab:

Paulinchen am Abend Ihres Einzugs
Vorgestern nun suchte ich in diversen Kleinanzeigen nach gebrauchtem Holzspielzeug, um der kleinen Termite etwas Abwechslung bieten zu können. Und da war sie - die arme Seele, welche in einem Miniknast siechend verschenkt werden sollte. Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand völlig unbekannt. Mir war sofort klar, der muss ich da raus helfen. Ich kontaktierte umgehend den Halter und am nächsten Tag holte ich Mina, welche über ein Jahr lang als Männchen namens Rufus durchging, aus ihrem Gefängnis.
Sie ist für die schlechte Haltung gut in Form, fit, macht einen gesunden Eindruck und ist unglaublich anhänglich. Offenbar kannte sie bisher kein Heu, keinen Salat, kein Obst und kein Sandbad. Als ich sie gestern zum ersten Mal ins Notgehege setzte, wusste sie gar nicht, wo sie zuerst hinschauen sollte. Pure Reizüberflutung an Möglichkeiten und vor allem Platz, Platz, Platz.
Am Abend ließen wir sie dann in Paulinchens Freilauf eine Runde düsen, auch das schien ihr bisher verwehrt gewesen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie Mina aufblühte. Bei folgendem Foto könnte man glatt meinen, die Maus vor Glück lachen zu sehen. Jetzt wird Mina erstmal gepäppelt und sucht dann ein neues Heim, in dem sie ihren Lebensabend verbringen kann.

Mina freut sich