Donnerstag, 30. September 2010

Nur minimal wichtig...

... ist das, was ich Euch heute zu präsentieren habe. Doch angesichts dessen, dass sich heute offenbar die ganze Welt (außer mir - wem noch?) wegen allerlei Themen real und online die Köpfe einschlägt, zeige ich Euch mal was Lustiges. Mal was zum Schmunzeln oder auch Lachen. Vielleicht auch Kopfschütteln. Und ja, ich werde mich im Winter damit aus dem Haus trauen, schon allein deshalb, weil sie so kuschelig weich und mollig warm ist.
Ab morgen wirds dann wieder ernst(er).
Versprochen.

Montag, 27. September 2010

Was ist schon Glück?

Neulich, als ich so krank war, erhielt ich eine Nachricht einer Freundin. Ich war etwas platt, als sie mich nach den üblichen Gute-Besserungs-Wünschen tatsächlich fragte "Wann sehe ich Dich nur endlich mal wieder glücklich? So wie vor zwei Jahren, da und da, da haben Deine Augen so geleuchtet. Und jetzt?"
Starkes Stück. Sacken lassen.
Über diese Mail habe ich mir die letzten zwei Wochen so meine Gedanken gemacht und auch die ein oder andere Diskussion geführt.
Ja, dieses Jahr ist für mich das Jahr der Veränderung und nicht jeder scheint damit umgehen zu können. Lange genug habe ich versucht, mich an die übliche Prilblumengesellschaft anzupassen, ohne Fleck auf der Weste oder Loch im Strumpf. Ich habe Dinge gesehen, verteilt auf sämtliche Ebenen, die es nicht zulassen, jeden Tag seinen rosa Ponyhof aufrecht zu erhalten. Habe gesehen, was aus Menschen werden kann, wie sie werden können, und was auf sie wartet, hier wie auch dort. Nach mehr als einem Drittel meines Lebens - grob geschätzt - habe ich dieses Jahr einen seit nahezu Geburt andauernden persönlichen Kampf beendet und mich dem gefügt, was sich nicht länger verleugnen lässt. Kaum hatte ich mich arrangiert, ging es mir merklich besser, psychisch und erstaunlicherweise auch physisch. Mens sana in corpore sano, nicht wahr? Wobei hier der Grad des "Gesunden" individuell definiert werden müsste, doch ich denke, das Prinzip passt.
Es geht mir gut. Hier und da noch ein wenig Optimierungsbedarf, doch es geht mir gut. Noch nicht perfekt, aber gut. Und ich bin es Leid, mich immer und überall erklären zu müssen. Leben heisst Veränderung. Wir alle befinden uns im steten Wandel. Bei manchen geht er langsam und leise einher, bei anderen - dazu zähle ich mich eher - zügig und durchaus auffallend. Dass damit nicht jeder klar kommt oder sich Fragen stellt, ist natürlich auch verständlich.
Es geht mir gut. Und das bedeutet für mich mittlerweile glücklich sein. Früher hiess glücklich sein für mich eher, eine tolle Reise machen zu können (naja, das lasse ich sogar heute noch gelten), es hiess, sich die neueste Look-A-Like-Tasche zu leisten oder bei Ebay ein Schmuckschnäppchen zu machen. Heute sind das für mich nichts als Oberflächlichkeiten (nochmal, die Reisen klammern wir da aus) und ich kann damit kaum mehr was anfangen. All dieser Kommerz ist nicht mehr wichtig. Würde ich heute nochmal vor den Altar treten, es würde sicher anders laufen. Nicht besser. Nur anders. Weil ich jetzt anders bin. Oder vielmehr schon immer so war, aber das habe ich erst jetzt erkannt.
Zu viel habe ich in den letzten Jahren gesehen, als dass Glück für mich noch über diese Banalitäten definiert werden könnte. Stattdessen bin ich vielmehr dankbar dafür, gesund zu sein (im Großen und Ganzen), einen lieben Mann zu haben und ein Dach über den Kopf. Selbstverständlichkeiten, die man erst dann zu schätzen lernt, wenn man sieht, was sein kann, wenn man sie nicht mehr hat.
Würde ich nun versuchen, das meiner Freundin zu erklären, sie würde es sicher nicht verstehen. Weil ihre eigenen Prioritäten ganz woanders liegen.
Weil Glück für sie "haben wollen" bedeutet.
Und nicht einfach nur die Abwesenheit von Unzufriedenheit.

Sonntag, 26. September 2010

Die andere Seite

Das letzte Mal, als wir uns sahen, stand er mir direkt gegenüber, lässig mit der Schulter an einer Mauer angelehnt. Er trug ein weisses Shirt, eine schwarze Hose und ein ebenso dunkles Sakko, die Arme hielt er locker vor dem Körper verschränkt. Seine braunen Locken hatte er abgeschnitten und gefärbt, so dass glatte, schwarze Strähnen jeder Länge in alle Himmelsrichtungen standen. Normalerweise hätte ich Angst gehabt, ihn zu sehen, doch war ich in diesem Moment nicht allein. Er blickte mich mit seinen tiefschwarzen Augen an und schenkte mir einen Blick, halb Neugier, halb Verwunderung. Dann verzog er seinen Mund zu einem schiefen Lächeln und sagte:
"Hinter Dir stehen zwei tote Menschen."
Da war es an mir, zu lächeln. Hatte er gedacht, das würde mich erschrecken?
Tiefe Ruhe breitete sich in meinem Inneren aus, während sich unsichtbare Hände auf meine Schultern legten. Mutig trat ich ihm entgegen.
"Ich weiss," sagte ich mit der Genugtuung, ihm selbige nicht zu gewähren.
Im nächsten Moment war er verschwunden.

Freitag, 24. September 2010

Wem das Schicksal wohlgesonnen...

Irgendwie ist es schon witzig. Auf eine wiederum bedenkliche Art und Weise.
Vor fast einer Woche habe ich beschlossen, den Hintern hoch zu bekommen und wieder mit Joggen anzufangen. Früher war ich unglaublich sportlich, stundenlange Fitnessmarathonveranstaltungen wurden konditionstechnisch problemlos durchgehalten und wenn man mich suchte, fand man mich in der Muckibude. Irgendwann kam dann das Studium, man zog weg, zog um, feierte lieber Parties, zog wieder um, lernte wen kennen und so weiter und so fort. Lange Rede, kurzer Sinn, ich wurde faul. Ab und zu ein kleines Läuferchen, aber Sport würde ich das nicht nennen.
Jetzt steht man schon lange im Berufsleben und ist am Abend oft zu platt, sich nach einem anstrengenden Tag auf den Beinen (in meinem Fall wörtlich zu nehmen) auch noch die Turnschuhe zu schnüren. Zumal da noch Abwasch und Co. warten, allerlei Alltagskram, für den auch Dunkelherzen keine Zaubersprüche haben.
Vorgestern die erste Einheit, mitten in der Vollmondnacht, es war herrlich. Herrlich, wieder etwas für sich selbst und seinen Körper zu tun, sowie mitten im Mondschein durch die Nachbarschaft zu streifen. By the way, benutzt heute keiner mehr Gardinen??!
Heute hatte ich mir die zweite Einheit vorgenommen, wieder in der Nacht. Ja dann bin ich eben komisch, aber das ist auch nichts Neues. Mir gefällt das. Irgendwann gegen 18 Uhr plötzlich Donner. Oh-oh. Gut, dass ich das Sportzeug schon trug. Ich schmiss den Laptop zur Seite und rief meinem Mann noch zu "Bevors Gewitter kommt mach ich meine Runde." und wusch war ich wieder on the road.
Da lief ich nun, begleitet von einzelnen dicken Regentropfen, das drohende Grollen die ganze Zeit im Nacken. Immer schwärzer und schwärzer wurde die dicke Wolke, und immer tiefer der nahende Donner. Ab und zu beschlich mich der Gedanke, komm nimm die nächste Querstraße und lauf nach Hause, gleich wirds ungemütlich. Eine kleine Stimme im Hinterkopf widersprach dann jedoch sofort, kommt nicht in Frage, diese Kurve nimmst Du noch und schau, da hinten um die Ecke, das schaffst Du auch noch. So lief ich und lief ich und irgendwann musste ich eine kleine Runde gehen einlegen. Das passte mir gar nicht, wollte ich doch wie vorgestern durchlaufen. Aber dank Muskelkater war das einfach nicht drin. War nicht so prickelnd, mir das einzugestehen.
Gerade, als ich meine Geschwindigkeit wieder erhöhen wollte, fiel mein Blick auf nen komischen Zettel auf der Straße. Ein rosa Zettel. Mit ner "10" drauf. Gibts ja nicht! Da lag doch glatt mal Geld auf der Straße.
Jetzt können wir munter diskutieren - was war das?
Zufall?
Schicksal?
Oder gar eine Belohnung der besonderen (in meinem Fall eher dunklen) Art?
Natürlich steigt die Wahrscheinlichkeit, 10 Euro auf der Straße zu finden, sprunghaft an, sobald man sich von der Couch erhebt und nach draußen geht, keine Frage. Dann wiederum frage ich mich - ich hätte auch heute den Schweinehund gewinnen lassen können, indem ich beim ersten Donner "OooOoooh das regnet gleich, da kann ich heute nicht laufen, schadeeee!" von mir gebe. Statt dessen heb ich den Arsch und lauf sofort los, weil ich nicht gleich wieder schludern wollte. Dann drehe ich trotz nahendem Gewitter ein paar Extrarunden und nehme letztendlich einen Rückweg, der länger ist als der ursprünglich anvisierte, einfach weil ich mir beweisen wollte, dass ich das schaffe. Gestehe mir zudem ein, dass ich heute nicht ganz so fit bin, was mir persönlich ziemlich gegen den Strich geht. Und plötzlich liegt da Geld.
Eine meiner Freundinnen könnte mir das jetzt in derart viele mathematische Wahrscheinlichkeiten zerlegen und Formeln dazu erstellen, dass ich am Schluss vor gefühlter Dummheit am liebsten im Boden versinken möchte. Für mich persönlich sind es einfach zu viele zufällige Faktoren, die da ineinander gegriffen haben, dass es schon wieder nicht Zufall sein kann. Deshalb nehme ich das nun als kleine Belohnung der besonderen Art, sage artig "Danke" und revanchiere mich wiederum auf meine Weise.
Und was sagte der Mann dazu? Der war sich nicht ganz sicher, tendierte letztendlich aber auch in Richtung Belohnung. Mit der lachenden Bemerkung "Geh sofort wieder raus und lauf noch ne Runde!"
Vielleicht find ich beim nächsten Mal ja das Bernsteinzimmer.
Das Glück kommt schließlich zu demjenigen, der auch etwas dafür tut.

Montag, 20. September 2010

Kleider machen Leute

Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich heute gefreut habe, nach einem anstregenden Tag zu Hause endlich dieses unglaublich tolle Kleid in den Händen halten zu dürfen. Und als es dann auch noch passte wie angegossen, war jeglicher Streß gleich wieder vergessen ♥

Sonntag, 19. September 2010

Kleine Belohnungen

Die ganze Woche brav Tabletten geschluckt und die Couch gehütet.
Wieder ein paar Seiten geschrieben. Keine Dummheiten gemacht.
Naja.
Bis auf heute.
Kann man sich jetzt streiten.
Mein Mann hat mich nur noch ausgelacht.
Mir wars egal. Ich hab sie jetzt bestellt. Weil ich sie so süss finde.
Eine Mütze.
Eine ganz spezielle.
Ja, Ihr kriegt dann auch wieder ein Foto.
Ab nächster Woche ist Schluß mit Sinnlosshopping

Ein kleiner Wunsch...

Mein Link

Einmal klicken - und ich freu mich ♥

Samstag, 18. September 2010

Träume nur, Seele...

In den verdämmernden Herbsttag hinein
zauberst du lachenden Sonnenschein,
und aus der Blätter vergilbendem Flor
blühen dir duftige Veilchen empor,
träumende Seele.

Tönt denn der Glocken dumpfhallender Klang
dir wie ein schmetternder Lerchengesang?
Siehst du der Erde verweintes Gesicht,
fühlst du die eisigen Nebel denn nicht,
träumende Seele?

Träume nur, träume ... der Frühling ist weit;
Rosen hat's nimmer im Winter geschneit -
dumpf nur und klagend, verweht vom Nordwest,
läuten die Glocken zum Totenfest.
Träume nur, Seele ...

(Clara Müller 1861-1905)

Donnerstag, 16. September 2010

Marilyn Manson und die Plüschhäschen

Gerade lese ich, dass das Filmprojekt über Lewis Carroll nach vier Jahren Arbeit abgeblasen wurde. Weil die Vorschau zu verstörend war. Ich frag mich echt, was die Leute erwartet haben, schießlich handelt es sich um Herrn Manson. Schon bei der Lektüre seiner Biografie vor vielen Jahren war mir klar, wie tief der Abgrund seiner Seele sein muss, und dass sich an dessem Boden garantiert keine rosa Bunnies befinden. Dabei versteh ich die ganze Aufregung nicht. Der Trailer ist zwar typisch für den Künstler, aber gemessen an seinem bisherigen Werk vergleichsweise harmlos. Wieder mal viel Lärm um nichts, altbekannt bigotte Prüderie und der erneut geglückte Versuch, etwas zu unterjochen, was nicht der Norm entspricht. Könnte ja schließlich was Wahres dran sein. Und viele gucken einfach nicht gern in den eigenen Spiegel.


Zuckersüßes Fingerwerk

Heute kam er an - ein Ring so kitschig, dass er schon wieder Kultstatus verdient. Ich kam, lachte und verliebte mich. Zu haben in Ines' Kunterbuntem Lädchen auf Dawanda (ist unter der Überschrift verlinkt). Und da ich so begeistert war, habe ich mir gleich noch einen Sonderwunsch anfertigen lassen. Der kommt die Tage, natürlich wird das für Euch wieder fotografisch dokumentiert. Tja, auch ein Dunkelherz braucht manchmal etwas Süßes. Und dieser Naschkram hat nicht einmal Kalorien.



Mittwoch, 15. September 2010

Geplatzter Knoten

Endlich wieder ein Kapitel.
Endlich geht es wieder weiter.
Manchmal muss man sich eben drauf stürzen, mit Augen zu und einfach durch.
Verbessern kann man später immer noch.

Dienstag, 14. September 2010

Die Prinzessin und das Jenseits

Mit einem Klick auf die Überschrift kommt Ihr auf die betreffende Seite.
Da stellt sich Madame Prinzessin - eh schon als sehr geschäftstüchtig verschrien, und das ist noch geschmeichelt - hin und bietet "Kurse" zur Kommunikation mit Toten an. Gegen Geld, versteht sich.
Ich weiß nicht, wie ich das finden soll. Doch, eigentlich schon.
Was die Fähigkeiten der Dame betrifft, so vermag ich sie nicht zu beurteilen. Es ist gut möglich, dass sie selber wirklich solche besitzt, da bin ich die Letzte, die Steine schmeisst. Es kann auch durchaus sein, dass sie eine gute Lehrerin ist und es bei medial begabten Menschen schafft, eine Brücke zwischen den zwei Welten zu schlagen, vielleicht bei dem ein oder anderen sogar eine bisherige Blockade zu lösen.
Das Problem Nummer 1, was ich hierin sehe, ist, dass dies meines Erachtens eben nur bei medial begabten Menschen möglich ist. Menschen, die überhaupt keinen Sinn für Spiritualität haben, wird dieser "Kurs" mal gar nichts bringen, aber wahrscheinlich würden die sowieso nie eine derartige Veranstaltung besuchen.
Das eigentliche Problem Nummer 2 sehe ich vielmehr darin, dass es ein Kurs ist. Soll heißen, es kostet Geld. Und hier bekomme ich - wie meine Mutter sagen würde - Schwämmchen. Ich bin mir sehr sicher zu wissen, welche Leute in diese "Kurse" gehen. Es werden zum Großteil Menschen sein, die nicht unbedingt ihre eigenen Fähigkeiten schulen wollen (weil sie eventuell gar keine besitzen), nein, es werden diejenigen sein, auf die dieses Angebot in Wirklichkeit ausgerichtet ist. Auf die Hoffenden, Verzweifelten, auf die sich nach ihren Angehörigen oder Liebsten Sehnenden. Es sind die Menschen, die sich wünschen, durch einen solchen "Kurs" Kontakt herzustellen und in Zukunft durch die entsprechende Schulung immer wieder abrufen zu können, so als würde man eben mal schnell ins Jenseits telefonieren. Ich weiß nicht, was mich mehr entsetzt. Auf der einen Seite haben wir die "Kurs"veranstalterin, die mit Gefühlen spielt und dafür auch noch Geld kassiert. Gut, will ich mal nicht ungerecht sein, es mag vielleicht schon ein kleiner Funken guter Wille hinter diesem Angebot stecken... nein, ich revidiere, da steckt einfach nichts Gutes dahinter. Wäre dem so, dann würde Prinzessin Märtha nämlich kein Geld nehmen, so simpel ist das. Das ist wirklich das Letzte!
Was mir allerdings noch mehr Sorgen bereitet, ist der nahezu respektlos anmutende Umgang mit Energien, von denen die Betroffenden meist nicht sie geringste Ahnung haben! Das ist so ähnlich wie Gläserrücken oder das Ouija-Brett. Ich schlag da immer die Hände überm Kopf zusammen, wenn gelangweilte Teenies sich aus Jux zusammen setzen und dann eine Pseudositzung abhalten. Das ist - laßt Euch das bitte gesagt sein - scheißgefährlich! Wenn Ihr nicht genau wisst, wie Ihr damit umzugehen habt, dann öffnet Ihr unwissentlich Energien Tür und Tor, deren Bändigung Ihr einfach nicht mächtig seid. Und die besser dort geblieben wären, wo sie hingehören. Nicht selten berichten viele Beteiligte nach einer vollzogenen "Sitzung" von dem Gefühl der Angst, verfolgt zu werden...
Die Verbindung auf die andere Seite ist etwas sehr Wertvolles und muss mit viel Respekt und Sorgfalt behandelt werden. Einfach so daran herumzuspielen, indem man zwischen der Wäsche und dem Mittagessen mal eben mit der verstorbenen Großmutter ratscht, wie denn nochmal deren Geheimgulasch zubereitet wird, das ist schon grob fahrlässig. Es wird der Eindruck erweckt, dass es sich um etwas komplett Harmloses handelt - und das ist es einfach nicht! Eine Verbindung muss immer (!) freiwillig entstehen. Man kann bei entsprechender Veranlagung sich selber und seinen Geist öffnen und dazu bereit erklären, Botschaften zu empfangen (auch hier gelten gewisse Vorsichtsmaßnahmen), aber man darf einfach nichts erzwingen. Das ist im übertragenen Sinne nichts Anderes wie Störung der Totenruhe oder - auch wenns sich heftig anhört - Leichenfledderei.
Es hat seinen Sinn, dass unsere zwei Welten voneinander getrennt sind. Dass wir uns hier befinden, und die, die nicht mehr unter uns weilen, auf der anderen Seite.
Wo bleiben da nur Respekt und Ehrfurcht?

Liebe Prinzessin Märtha,
es macht Ihnen keiner einen Vorwurf daraus, dass Sie sich - ideenreich und experimentell wie Sie nun mal sind - in vielen verschiedenen Branchen und Feldern ausprobieren. Wie jeder Mensch, egal ob blauen Blutes oder nicht, haben Sie das Recht auf Selbstentfaltung.
Was allerdings schlichtweg fahrlässig ist, ist der Handel mit dem Jenseits und dem Spiel mit Hoffnungen. Und nicht genug, dass Sie Geld von verzweifelten Menschen nehmen, die sich durch Ihren "Kurs" eine ständige Flatrate "nach drüben" versprechen. Nein, Sie vermitteln durch Ihr Angebot ein derart harmloses Image (à la Jenseits für jedermann), dass ich gar nicht weiß, was ich am liebsten mit Ihnen machen würde.
Sie lassen doch sonst keine Gelegenheit aus, Ihre royale Verantwortung zu betonen.
Verdammt nochmal, dann übernehmen Sie sie auch endlich mal!
Und beenden dieses leichtsinnige Treiben.
Sie haben ja keine Ahnung, was Sie damit anrichten können...

Samstag, 11. September 2010

Shopping irrationale grande

Lange hab ich nichts mehr für mich gekauft, einfach nur so, einfach weil man Lust drauf hat. Heute aber war es soweit, es musste mal wieder ein wenig die Seele gestreichelt werden. Und da ich sehr gerne auf einem bestimmten Portal stöbere (fängt mit D an und hört mit awanda auf), ja was blieb dann übrig, als sich endlich ein Outfit für die Frankfurter Buchmesse zu besorgen? Ja richtig gelesen, aber dem wird noch ein Special Post gewidmet, wenn der Termin näher rückt. Es ist ein super schönes Mittelalterkleid in Schwarz, schlicht mit Trompetenärmeln, auf Höhe der Ellenbogen und am Ausschnitt mit einer silbernen Borte versehen, vorne zudem eine schlichte, silberne Schnürung. Nun hoffe ich, dass es passt. Drückt mir mal bitte die Daumen, das ist nämlich mein erstes Kleid dieser Art. Naja und weil es so schön war, da hab ich mir gleich noch einen *hust* Spaßring gegönnt. Eine Herzwaffel mit Früchtchen drauf. Wer jetzt sagt 'Hä?' sei beruhigt, ich denk mir das grad ebenso, aber der Ring war einfach zu drollig!
Fotos gibt es, wenn die Sachen da sind. Man guckt ja immer wieder gerne ;-) Hier schon einmal die Shopadressen:

http://de.dawanda.com/shop/Larp-Schneiderey

http://de.dawanda.com/shop/kunterbunteslaedchen

Freitag, 10. September 2010

Viel zu tun...

... sowohl beruflich wie privat. Da freu ich mich umso mehr auf ein gemütliches Wochenende, noch dazu, wo es mir gesundheitlich grad nicht berauschend geht. Am Samstag Abend bin ich auf ein spezielles Dinner eingeladen, Drei-Gänge-Menü, ein echtes Abenteuer. Sagt auch die Köchin. Hua :-) Am Sonntag feiern wir dann Hochzeitstag. Wie? Stinkendfaul mit nem Moviemarathon. Eigentlich wollten wir chic essen gehen, doch wenn eine von zwei Hälften nicht reden kann, macht das Ganze wenig Sinn. Lieber nächste Woche und dafür morgen noch nen Vorratspack Popcorn gebunkert. Das Süsse, das mag der Ehemann. Für mich darfs auch gern salzig sein.
Da die Popcornfrage schon entschieden ist - irgendwelche Filmvorschläge? Bis zu sechs Stück dürfens sein :-)

Samstag, 4. September 2010

Rena Larf liest 'Auserwählt'

Einfach die Überschrift anklicken, dann kommt Ihr zur Homepage von 1000mikes. com.
Ab 07.01.2011 startet der neue Podcast mit - Verbeugung - einem Kapitel aus "Auserwählt", gelesen von Rena Larf
http://www.renalarf.de/
Also husch husch, schnell in den Terminkalender eintragen ;-) !

Freitag, 3. September 2010

Das Kreuz mit Google

Gestern war sie noch da, die Homepage.
Heute isse weg.
Ja wie denn nun und überhaupt - wieso???
Das ist ja noch mysteriöser als die ominöse Amazon Rankingliste *kopkratz*

Donnerstag, 2. September 2010

Neue Musik

Erzählte ich Euch nicht auf einer anderen Seite, wie wichtig Musik als Stimmungsinitiator fürs schreiben ist? Heute entdeckte ich ein wunder-, wunderschönes, gefühlvolles und ausdrucksstarkes Lied. Hilft mir bestimmt beim anfertigen der Fortsetzung von 'Auserwählt' :-)
Oh Ihr wollt wissen, welches Lied ich meine?
Bitte schön:

http://www.youtube.com/watch?v=3M2Xjrj0IbA