Freitag, 30. Juli 2010

Die Sache mit dem 'nicht auf Lager'

Gerade eben wurde ich auf eine kleine Problematik aufmerksam gemacht, von der ich so nicht dachte, dass sie existiert. Aber man lernt ja nie aus und ich danke Gothickitty dafür, dass sie mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Beim grossen "A" steht das Buch als "derzeit nicht auf Lager". Das ist völlig normal bei selbstverlegten Büchern. Erst, wenn eine Bestellung eingeht, gibt das "A" den Auftrag an den Verlag weiter und es wird gedruckt. Bis das Buch beim Käufer ist, dauert das ca. eine Woche.

Irgendwann sagt dann das "A", also da wurden jetzt einige Exemplare verkauft, wir nehmen mal lieber nen Schwung auf Lager, falls weitere Bestellungen kommen. Dann erscheint im Angebotsfenster der Vermerk "auf Lager". Erst in diesem Fall gelten die üblichen Lieferzeiten von ca. 2 Tagen.

Somit lasst Euch bitte nicht irreführen - Ihr könnt das Buch jederzeit bestellen und müsst nicht auf einen Lagervermerk warten.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Viel zu viel Leid...

... auf der Arbeit, so dass ich derzeit selten auf diese Seiten und generell zu allen Dingen rund ums Buch komme. Zudem habe ich gerade selber keine passende Lektüre mehr und müsste mich gefühlt an die Fortsetzung setzen, Ideen zum kritzeln wären ja da. Nur der Drive fehlt. Der wird gerade tagsüber benötigt.
Aber bald ist ja wieder Winter.
Die kreativen Nächten können kommen ;-)

Freitag, 23. Juli 2010

Jetzt auch beim grossen A...

...mazon. Sogar schon mit Coverbild dank einem treuen Fan ;-) Zu finden, indem Ihr auf das Cover rechts klickt. Es ist so klasse zu sehen, wie sich eine Herzensangelegenheit entwickelt. Ob es 'läuft' oder nicht, das ist mir zweitrangig, auch wenns mich riesig freuen würde, wenn noch ein paar Fans hinzukommen. Der Sache wegen. Glaubt mir, verdienen tut man daran so gut wie nichts. Das ganze Projekt macht einfach einen Mordsspass. Und das ist doch das Wichtigste daran. Oder?

Mittwoch, 21. Juli 2010

Mich kann man kaufen ;-)

... bei L.ibri und Buc.h24 (natürlich ohne die Pünktchen). Noch ohne Cover und Inhaltsangabe. Mal schauen, wie lange das dauert. Wenigstens habe ich nun schon einmal herausgefunden, wie ich Extraseiten anlegen kann. Somit wird es hier ein wenig übersichtlicher und Ihr könnt in der Leseprobe ein wenig schmökern :-)

Dienstag, 20. Juli 2010

Geschafft.

Das Buch.
Und ich.
Das Buch ist bereits im Shop und demnächst im Handel erhältlich.
Ich bin jetzt auf der Couch und gleich im Bett zu finden.
Geschafft.
Das Buch.
Und ich.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Puh - jetzt isses fix

Soeben habe ich das Buch von Dummy auf ernst umgestellt. Oh Mann ich mach mir gleich in die Hose, so spannend ist das.
Nun wird das Werk für den Buchhandel aufbereitet und sobald es auf dem Markt käuflich erworben werden kann, erhalte ich eine Mail und gebe hier Bescheid.
Nun hoffe ich nur, dass ich das mit der ISBN nicht vergeigt habe.
Dann hätte ich nämlich ein Problem...
Think positive!

Dienstag, 13. Juli 2010

Er ist da, er ist da!!!

Heute gekommen - der Dummy Nummer 2.
Und dieses Mal schaut er super aus, so wie er sein soll.
Naja in der Folie, ich hab ihn noch nicht ausgepackt. Mach ich aber gleich noch.
Und wenn dann Alles passt - dann werd ich morgen an die Umstellung gehen. Die Umstellung auf den Handel.
Jui!

Freitag, 9. Juli 2010

Verschickt

Der neue Dummy ist unterwegs! Kommt wohl Anfang nächster Woche. Oder vielleicht schon morgen? Ich freu mich!

Dienstag, 6. Juli 2010

Ab heute wird gedruckt

Die Datenbearbeitung ist fertig. Ab heute wird gedruckt. Könnte sein, dass Mitte nächster Woche schon der neue Dummy kommt. Gott sei Dank habe ich massig Arbeit, die jede Menge Überstunden produzieren, so dass der Ungeduld vom letzten Mal mittlerweile keine Chance mehr gegeben wird :-)

Samstag, 3. Juli 2010

Ungeduld

Hier und da werde ich gefragt, worum es in meiner Geschichte geht. Je nachdem, wer mir gegenüber sitzt, fällt die Antwort relativ bedeckt und oberflächlich aus, oder auch schon mal mit einem kleinen Detail als Leckerli. Sicher, klappern gehört zum Handwerk und nicht mit der Sprache heraus zu rücken kann auch als eine Art Strategie bezeichnet werden. Der Nebeneffekt ist nett, keine Frage, allerdings nicht von mir beabsichtigt. Mir geht es vielmehr darum, noch abzuwarten, bis alles soweit in trockenen Tüchern ist. Eine Freundin, die zu meinen ersten Lesern der Rohfassung gehört, hüpft schon ungeduldig von einem Bein aufs andere, weil sie endlich das Cover sehen und das Endergebnis in Händen halten möchte (und dafür könnte ich sie knutschen). Doch auch sie muss ich noch vertrösten. Bevor nicht wirklich alles passt, wird das Mäntelchen der Geheimhaltung weiterhin darüber gebettet. Was man vielleicht schon einmal sagen kann ist, dass es wohl mehr ein Frauenbuch als eins für Männer ist. Da möchte ich jedoch nicht verallgemeinern, denn sicher werden auch einige Mitglieder des anderen Geschlechts Gefallen an der Geschichte finden. Sie ist düster, grausam, pervers, und dann auch wieder liebevoll, romantisch, einfühlsam. Also von allem etwas dabei. Und während ich grübel, was ich Euch noch vorab erzählen könnte, merke ich, wie ich selber anfange, unruhig auf dem Stuhl hin und her zu rutschen.
Es dauert doch noch seine Zeit.
Jetzt hat sie mich auch, die Ungeduld.

Freitag, 2. Juli 2010

Das unentdeckte Land

Warum ein Buch selber herausbringen als von einem Verlag publizieren lassen?
Eine Frage, die so viele Komponenten anspricht, dass einem schwindelig werden kann bei dem Versuch, sie zu beantworten.
Ich versuche hier, das Wichtigste so kurz und knaggsch wie möglich zusammenzufassen.
Wer sich auf den Weg macht, sein Buch (das nicht gerade ein Kinderbuch ist, hier sind die Möglichkeiten meines Erachtens weitaus ergiebiger) an den Verlag zu bringen, merkt sehr schnell, dass die grossen Häuser fast nur auf Nummer Sicher gehen. Das bedeutet, es werden Rechte bereits im Ausland erfolgreicher Autoren eingekauft, um sie dann entsprechend hier zu vermarkten. So minimiert man das wirtschaftliche Risiko, eventuell ein Buch zu promoten, das trotz Qualität keiner lesen mag. Ein bekannter Verlag erhält pro Jahr grob geschätzt etwa 1000 (eher das Doppelte) unverlangt eingesandte Manuskripte. Veröffentlicht wird davon - festhalten - mit viel Glück eines. Nicht, weil alle anderen so schlecht und unterirdisch sind, nein vielmehr, weil lediglich dieses eine Werk genau dem aktuellen Publikumsgeschmack entspricht und dann auch noch einigermassen von Geschichte und Schreibstil her überzeugt. Ein ganz schön ernüchternder Schnitt.
Auch ich habe mich an die grossen Verlage und Literaturagenturen herangetraut, allerdings ohne grosse Erwartungen. Ein grosser Verlag antwortete, man fände meine Idee höchst interessant, doch solle ich noch mehr an meinem Schreibstil feilen. Das war zwar eine Absage, für mich aber auch eine Bestätigung, dass ich auf einem so komplett verkehrten Weg nicht sein kann. Ein kleinerer Verlag verlangte sogar nach dem Manuskript. Gesteigertes Interesse! Kurze Zeit später kam ebenfalls eine Absage mit der Begründung, dass man nicht wisse, wie man das Werk in das bestehende Programm integrieren soll.
Hm nun ja.
Das ist eine Standardantwort und so vielsagend wie 'Der Himmel ist blau'. Fakt ist, man wusste bereits vorab durch ein ausführliches wie auch ein Mini-Exposé, was in dem Buch steckt. Dann zu sagen, es passt nicht ins Konzept, mutet schon etwas unehrlich an. Ich bin mir sicher, auch hier war den Herrschaften die Thematik zu heiss, die Nische zu unsicher, als dass man bereit war, einen Versuch zu wagen. Wie gesagt, ich kann die Überlegungen schon verstehen, wir haben schliesslich alle kein Geld zu verschenken.
So stand für mich fest, ich mach das Ding auf eigene Faust. Dank moderner Medien ist das heutzutage kein Problem mehr, relativ erschwinglich und macht wirklich unglaublich Spaß. Der Nachteil der Eigenpublikation - das Marketing liegt alleine beim Verfasser und solche Bücher haben bei Buchhandlungen und Internetshops nicht gerade das beste Image. Oft zurecht, das muss man eingestehen. Nicht selten publizieren Menschen, die es besser hätten lassen sollen (vielleicht gehöre ich ja auch dazu, wer weiss das schon?). Lektorat und Co. muss man selber übernehmen oder teuer hinzukaufen, das bedeutet hier und da schon mal Rechtschreib-, Tipp- und Interpunktionsfehler. Ich habe mein Buch deswegen gegenlesen lassen, nachdem ich selber es gefühlte hundert Mal durch hatte, und immer noch fanden sich Kleinigkeiten. Das bleibt einfach nicht aus (auch nicht bei grossen Verlagen, was ich da schon an Fehlern in lektorierten Werken gefunden habe...).
Nun denn, es ist wie es ist. Und ich freue mich als kleiner Kreativkopf darüber, alles selber machen zu dürfen. Auch wenn ich beispielsweise bezüglich des Covers nun einmal nicht die Möglichkeiten hatte, wie ich sie gern gehabt hätte. Trotzdem bin ich mit dem, was entstanden ist, mehr als zufrieden. 368 Seiten müssen nämlich auch erst einmal gefüllt werden.
Und wer weiss, vielleicht eröffnet sich ja bald ein ganz neuer, bisher nahezu unentdeckter Markt...

Donnerstag, 1. Juli 2010

Auf ein Neues

Buchblock neu hochgeladen, Cover neu gestaltet, neu eingerückt, Datendruck beauftragt und gleich ein Exemplar bestellt, damit es diesmal etwas flotter geht (wobei es das beim ersten Mal sowieso schon tat). Wenn es diesmal gut aussieht, dann kommt das Cover natürlich auch hier auf die Seite. Vorher nicht. Wie immer - sauspannend das Ganze :-) !

Er ist da!

Der Buchdummy. Und er ist fantastisch. Nie hätte ich gedacht, dass er so gut aussehen wird. Das einzige, was mir nicht so gefällt, ist die Schriftausrichtung auf dem Cover. Da musste ich gerade nacharbeiten. Gar nicht so einfach, wenn man mit einer Sommergrippe und Fieber kämpft. Andere würden sagen, lass das mal liegen bis Du wieder fitter bist. Nein, sagt mein Dickkopf, ich will das unbedingt jetzt machen. Aber so wie es aussieht streikt sowieso gerae mein Datei-Upload, so dass ich gezwungenermassen warten muss. Doch auch wenn das Cover noch nicht ganz top ist und ich eine neue Auflage beauftragen muss - diese Schönheitskorrektur ist es mir auf jeden Fall wert.